Schimmel in Wohnungen entsteht durch Feuchtigkeit, die beim Kochen, Baden, Duschen und Atmen entsteht. Durch richtiges Lüften und Heizen kann die Feuchtigkeit verringert und dem Schimmel die Wachstumsgrundlage genommen werden. Vorzugsweise sollte mehrmals täglich eine Stoßlüftung von fünf bis zehn Minuten bei weit geöffneten Fenstern erfolgen. Der Ratgeber „Hilfe! Schimmel im Haus. Ursache – Wirkung – Abhilfe“ kann über die „Ratgeberliste“ des Umweltbundesamtes heruntergeladen werden.
Auch beim Anstrich kann auf schadstoffarme Produkte und damit auf eine bessere Innenraumluft geachtet werden. Die richtige Produktwahl ist das A und O bei der Verschönerung von Haus und Wohnung. Tipps und Information zum Umgang mit Anstrichstoffen enthält das Faltblatt „Farben und Lacke“. Es kann über die „Ratgeberliste“ des Umweltbundesamtes heruntergeladen werden.
Kochen, Backen, Heizen, das offene Kaminfeuer sowie das Abbrennen von Kerzen und Lampenölen sind Verbrennungsprozesse, die Schadstoffe in Wohnräumen freisetzen und die Innenraumluft in unterschiedlichem Maße belasten können. Der Ratgeber „Dicke Luft im Haus“ zeigt auf, wie Gesundheitsrisiken durch Verbrennungsprozesse zu vermeiden sind. Er kann über die „Ratgeberliste“ des Umweltbundesamtes heruntergeladen werden.
Desinfektionsmittel gehören nicht in den Haushalt. Hygiene wird erreicht durch eine ausreichende Reinigung unter Verwendung einfacher Putzmittel, durch das häufige Wechseln der Putzlappen, regelmäßige Reinigung des Kühlschranks, oftmalige Leerung der Abfalleimer, Trockenhalten von Bad, Küche und WC sowie durch Händewaschen! Allerdings kann in ärztlich angeordneten Fällen ein Einsatz von Desinfektionsmitteln im Haushalt erforderlich sein.
Desinfektionsmittel enthalten Stoffe, die für die Gesundheit und die Umwelt schädlich sein können. Sie können Allergien und Ekzeme auslösen. Für die Umwelt können sie schädlich sein, wenn sie in großen Mengen unnötig und unkontrolliert angewendet werden, weil sie Wasserorganismen abtöten und die Funktion von Kläranlagen entscheidend stören können.
Tabakrauch gehört zu den gefährlichsten Luftverunreinigungen. Er enthält viele krebserzeugende Substanzen. Tabakrauch ist nach wie vor ein wesentliches Innenraumproblem, das auch Kinder betrifft. Kinder rauchender Eltern zeigen eine höhere Infektanfälligkeit. Die Gefahr für die Gesundheit hängt von verschiedenen Faktoren ab.
In Holzschutzmittel sind biozide (bio=leben), zid=tötend) Wirkstoffe enthalten. Diese Substanzen, die Pilzen und Insekten töten sollen, machen auch vor anderen Lebewesen nicht halt und sind daher besonders problematisch. In Innenräumen kann auf Holzschutzmittel im allgemeinen verzichtet werden. Selbst im Badezimmer geht es ohne Holzschutzmittel, wenn einige Tricks beachtet werden.
Das Gütesiegel „Blauer Engel“ bietet praktische Orientierungshilfe. Beim Kauf neuer Produkte erleichtert er diejenigen auszusuchen, die besonders emissions- und schadstoffarm sind und so zu einem gesunden Raumklima beitragen. „Ratgeber Blauer Engel“ gibt es für die Bereiche „Gesund Wohnen“, „Umweltfreundlich Bauen“, „Umweltbewusster Haushalt“ und „Umweltfreundliches Büro“.