APUG
HOME: Über diesen Link gelangen Sie wieder zu unserer Startseite
 
Sie sind hier: HOME > Umwelteinflüsse > Wohnen

Es liegt etwas in der Luft

Das Umweltbundesamt (UBA) hat über 70 flüchtige organische Verbindungen (VOC) wie Benzol und Formaldehyd in der Innenraumluft von Haushalten mit 3- bis 14-jährigen Kindern gemessen. Viele dieser Stoffe stammen aus Möbeln, Teppichen, Haushalts- und Hobbyprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika, Tabakrauch und Bauprodukten. Die Wirkungen auf die Gesundheit können vielfältig sein. In einem Berichtsband aus dem bevölkerungsrepräsentativen Kinder-Umwelt-Survey 2003/06 (KUS) werden die Ergebnisse dieser Innenraumluftuntersuchungen bereitgestellt.

 

Raumluftqualität in energetisch sanierten Gebäuden des Altbaubestandes

Schlechte Luft durch Sanierung?

Um die Außenluft zu verbessern und den Ausstoß von treibhausrelevanten Gasen wie z.B. CO2 zu verringern, muss Energie eingespart werden. Wohnungen und Häuser werden immer luftdichter gebaut, um Heizenergie- und Lüftungswärmeverluste zu minimieren. Die Kehrseite dieser zunehmenden Abdichtung ist eine mögliche Anreicherung der Raumluft mit Feuchtigkeit sowie chemischen und biologischen Schadstoffen. Das Forschungsprojekt vergleicht die Raumluftqualität von Altbauten, die aus Energieersparnisgründen saniert werden, vor und nach der Sanierung. Es sollen Bau- und Nutzungsempfehlungen zur Sicherung einer guten Raumluftqualität in energetisch sanierten Altbauten erarbeitet werden.

 

Leitfaden zur Vorbeugung, Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzwachstum in Innenräumen

Schimmelpilze erkennen und bekämpfen

In Innenräumen machen sich Schimmelpilze immer mehr breit. Sie entstehen bei Feuchteschäden und werden durch schlechtes Lüften in ihrem Wachstum begünstigt. Ihre Sporen sind gesundheitsgefährdend und können allergische und reizende Reaktionen - wie Asthma, Haut- und Schleimhautreizungen oder grippeartige Symptome - auslösen. Der Leitfaden zur Hygiene von Innenräumen gibt umfassend Auskunft.

 

Leitfaden zur Ursachensuche und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenräumen

Schimmelpilzwachstum vermeiden – bei Befall richtig sanieren

Der „Schimmelpilzsanierungs-Leitfaden“ hilft bei der Vermeidung von Schimmelpilzwachstum und bei der Sanierung vorhandener Schäden durch Schimmelpilze. Er enthält beispielsweise Hinweise, wie durch richtiges Lüften und Heizen Schimmelpilzbefall vermieden werden kann. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erfahren, was sie selbst zur Vermeidung und Beseitigung von Schimmelpilzen tun können und wann eine Fachfirma die Sanierung übernehmen sollte. Fachleute finden in dem Leitfaden ausführliche Informationen über mögliche Sanierungsmaßnahmen.

 

Nachweismethoden für Schimmelpilze im Innenraum

Standardisierte Untersuchungsmethoden erlauben den Vergleich von Messergebnissen

Eine hohe Schimmelpilzbelastung in Innenräumen stellt eine Gesundheitsgefährdung für den Menschen dar. In der Praxis werden verschiedene Verfahren zur Bestimmung der Schimmelpilzbelastung eingesetzt. Unterschiedliche Analyseverfahren können jedoch zu unterschiedlichen Messergebnissen führen. Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, einheitliche Methoden zur Bestimmung der Schimmelpilzbelastung in Innenräumen zu etablieren.

 

Hintergrundwerte zur Bewertung von Schimmelpilzen in Innenräumen

Natürliche Hintergrundbelastung mit Schimmelpilzen in Innenräumen ermitteln

Schimmelpilzsporen sind natürlicherweise in der Raumluft und im Hausstaub vorhanden. Die natürliche Belastung der Luft mit Schimmelpilzsporen wird als Hintergrundkonzentration bezeichnet. Um die Schimmelpilzbelastung in Innenräumen bewerten zu können, muss die natürliche Hintergrundbelastung bekannt sein. Nur so lassen sich Messwerte sinnvoll beurteilen und möglicherweise eine erhöhte und gesundheitsgefährdende Schimmelpilzbelastung in Innenräumen feststellen. Im Forschungsprojekt wurden statistisch abgesicherte Daten zur natürlichen Hintergrundbelastung von Schimmelpilzen in Raumluft und Hausstaub ermittelt.

 

Untersuchung der PCB-Belastung der Luft in Innenräumen

Analyseverfahren verringert den Messaufwand und senkt Kosten

Polychlorierte Biphenyle (PCB) wurden bis in die 1970er Jahre zur Herstellung von Baumaterialien, Farben und Lacken eingesetzt. Wegen ihrer gesundheitsgefährdenden Eigenschaften sind sie in Deutschland seit 1989 verboten. Allerdings kann es auch heute noch zu erhöhten PCB-Konzentrationen in der Raumluft in Gebäuden mit PDB-haltigen Baumaterialien kommen. Die genaue Bestimmung der Gesundheitsgefährdung durch PCB ist sehr aufwändig und kostenintensiv. Ziel des Forschungsprojektes war, ein Analyseverfahren zu entwickeln, durch welches sich der Messaufwand reduzieren lässt und damit Analysekosten eingespart werden können.

 

Housing and Health

Gesünder Wohnen

Wodurch wird die Wohnqualität beeinträchtigt? Schadstoffbelastungen aus Möbeln oder Baustoffen, das individuelle Lüftungsverhalten, Schimmelpilze, eine stark befahrene Hauptverkehrsstraße oder eine ruhige Seitenstraße vor dem Fenster sind Aspekte, die die Wohnqualität mit bestimmen. Das paneuropäische Projekt erforscht die Einflüsse verschiedener Wohnaspekte.

 

 

Umwelteinflüsse

Weitere Informationen