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Informationssystem zu gesundheits-, umwelt- und verbraucherrelevanten Produkten (Machbarkeitsstudie)

(Laufzeit: 01.11.2000 – 28.02.2001)

Enthält mein Haarshampoo gesundheitsgefährdende Stoffe? Aus welchen Stoffen setzt sich ein Holzschutzmittel zusammen? Werden die Verbraucherinnen und Verbraucher auf eine mögliche Gesundheitsgefahr ausreichend hingewiesen? Gesundheitlicher Verbraucherschutz und gesundheitsbezogener Umweltschutz verlangen auf Fragen zur Sicherheit von Produkten und Chemikalien sachlich richtige, objektive Antworten. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen über die Zusammensetzung von Produkten informiert werden, mit denen sie tagtäglich konfrontiert sind. Nur umfassend informierte Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie ein Risiko bewusst in Kauf nehmen oder es meiden wollen.

Solche Antworten könnte ein Informationssystem bieten, das sich an die breite Öffentlichkeit richtet und allgemeinverständlich, übersichtlich und seriös über gesundheits-, umwelt- und verbraucherrelevante Produkte und Chemikalien aufklärt.

In einer Machbarkeitsstudie zur „Erstellung eines Informationssystems für die Öffentlichkeit zu gesundheits-, umwelt- und verbraucherrelevanten Produktgruppen, Produkten und Chemikalien“ wurden vorhandene Datenbanken und elektronische Informationsangebote von nationalen und internationalen Behörden sowie nichtstaatlichen Organisationen untersucht. Im Ergebnis wurden Vorschläge unterbreitet, wie sich ein umfassendes öffentlichkeitswirksames Informationssystem umsetzen ließe. Hierzu wurde ein Anforderungskatalog erstellt, der den Informationsbedarf der Verbraucherinnen und Verbraucher im Bereich Umwelt und Gesundheit ausreichend berücksichtigt. Als Anregung für das weitere Vorgehen wurde eine verbraucherorientierte Systematik für Produktgruppen und Schadstoffgruppen entwickelt.

Die in der Studie erarbeiteten Vorschläge bieten insgesamt eine gute Grundlage, um auf dem Gebiet des gesundheitlichen Verbraucherschutzes mehr Transparenz herzustellen und durch die Einbindung von Bund- und Länderaktivitäten sowie Umwelt- und Verbraucherorganisationen eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu schaffen. Die Vorschläge konnten bisher aus kapazitiven und finanziellen Gründen nicht aufgegriffen werden.

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