APUG
HOME: Über diesen Link gelangen Sie wieder zu unserer Startseite
 
Sie sind hier: HOME > Umwelteinflüsse > Produkte > EG-Bauproduktenrichtlinie

Berücksichtigung von Gesundheits- und Umweltkriterien in der EG-Bauproduktenrichtlinie

Laufende Aktivität

Die EG-Bauproduktenrichtlinie verlangt, dass Bauwerke weder die Gesundheit noch die Umwelt gefährden dürfen. Die bisherigen europäischen technischen Spezifikationen für Bauprodukte berücksichtigen den Gesundheits- und Umweltschutz nicht oder nicht hinreichend. Einer der wesentlichen Gründe für dieses Defizit sind die derzeit noch immer unzulänglichen gefahrstoffbezogenen Anforderungen an Bauprodukte in den Normungsmandaten der Europäischen Kommission. Somit fehlte ein eindeutiger Arbeitsauftrag an das Europäische Komitee für Normung (CEN). Deshalb erarbeitete das Umweltbundesamt (UBA) im Jahr 2002 einen Vorschlag für ein „Mandat Gefahrstoffe“, der die Ergänzung der bestehenden Bauproduktmandate um Prüfmethoden für gefährliche Stoffe vorsah. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen übermittelte den Vorschlag an die Europäische Kommission.

Nach Prüfung des deutschen Vorschlags richtete die Europäische Kommission Ende 2002 eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe ein. Diese Arbeitsgruppe sollte ein Mandat zur Entwicklung von Prüfmethoden zur Untersuchung der Freisetzung von gefährlichen Substanzen aus Bauprodukten erarbeiten. Das Mandat mit der Bezeichnung M/366 wurde nach zweijähriger Arbeit fertig gestellt und die Europäische Kommission hat es im April 2005 an CEN erteilt. Zur Begleitung der Arbeiten im CEN wurde die Ad-hoc-Gruppe zu gefährlichen Stoffen in Bauprodukten in eine permanente Expertengruppe umgewandelt. Das UBA vertritt Deutschland in dieser Expertengruppe. Das Ziel ist, ein hohes Schutzniveau in den Europäischen Bauproduktnormen zu verankern. Des Weiteren beteiligt sich das UBA mit demselben Ziel an den Arbeiten zur Umsetzung des Mandats M/366 im CEN.

Kontakt

 

Umwelteinflüsse

Weitere Informationen