APUG
HOME: Über diesen Link gelangen Sie wieder zu unserer Startseite
 
Sie sind hier: HOME > Umwelteinflüsse > Klimawandel und Gesundheit > Handlungsfeld 1

Handlungsfeld 1:
Aufbau eines integrierten Gesundheits- und Umweltmonitoringsystems

 

Ziel: Gesundheits- und Umweltmonitoring zusammenführen

  • Erweiterung der Datenerhebung im Rahmen des Gesundheitsmonitorings um Umweltfragen
  • Durchführung von Umweltsurveys mit speziellen umweltbezogenen Gesundheitsfragen
  • Verknüpfung des UV-Monitorings mit Gesundheitsdaten
  • Verknüpfung der PID-Pollenmonitoring-Daten mit einem bundesweiten Allergiemonitoring
  • Einbeziehung der Daten der nationalen Kohortenstudie 
  • Verknüpfung von Mortalitätsstatistiken mit Daten der Umweltmessnetze

 

Ziel: Bisherige Monitoringsysteme weiterentwickeln

  • Optimierung des Lebensmittelmonitorings im Hinblick auf durch den Klimawandel bedingte Anforderungen
  • Weiterentwicklung von Klimamodellen hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen

 

Ziel: Vektorvermittelte Krankheitserreger,  allergene Pflanzen und gesundheitsgefährdende Tiere beobachten und überwachen

  • Implementierung und Verstetigung eines Beobachtungs- und Über­wachungsinstruments für Pflanzen- und Tierarten mit allergenem Potenzial sowie zu Vektoren (z.B. Zecken und Stechmücken) und den von ihnen potenziell übertragenen Erregern
  • Identifizierung und Ausweisung von Risikogebieten
  • Identifizierung von Eintragswegen invasiver Arten
  • Ermittlung von Zusammenhängen zwischen dem Auftreten von Gesundheitsschädlingen und Wetter/Witterung/Klima
  • Ausweitung von Aktionsprogrammen auf Grundlage der Monitoring-Daten, z.B. Erarbeitung von Bekämpfungsstrategien oder Informations-/ Warnmaterial für die Öffentlichkeit

Ziel: Erfassung von Indikatoren für klimawandelassoziierte gesundheitliche Studien

  • Beobachtung der zeitlichen und räumlichen Entwicklung von allergischen Erkrankungen und von Sensibilisierungen gegenüber Umweltallergenen (z.B. von Pollen und / oder Schimmelpilzen in der Außenluft):
    • Gezielte Fortführung der im Rahmen des Gesundheits­monitorings begonnenen Untersuchungen zu allergischen Sensibilisierungen im Kontext des Klimawandels
    • Nutzung der in einem bundesweiten Allergie-Monitoring  gewonnenen Daten/Erkenntnisse für die Ableitung präventiver Maßnahmen
  • Aufbau eines bundesweiten Monitorings zur Erfassung von Morbiditäts- und Mortalitätsdaten in Form von zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Beobachtungsreihen.

 

Umwelteinflüsse

Weitere Informationen