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Zentrale Erfassungs- und Bewertungsstelle für umweltmedizinische Methoden, ZEBUM

(Laufzeit: 01.11.1998 – 30.06.2005)

Wie gut ist eine Diagnose- oder Behandlungsmethode in der Umweltmedizin? Bislang gibt es vielfältige diagnostische und therapeutische Angebote, die unzureichend erforscht sind und deren Qualität nicht ausreichend gesichert ist. Diese Wissenslücken soll die am Robert Koch-Institut mit einem Forschungsprojekt eingerichtete „Zentrale Erfassungs- und Bewertungsstelle für umweltmedizinische Methoden (ZEBUM)“ schließen.

In dem Projekt wurden etwa 100 in der bevölkerungs- und patientenbezogenen Umweltmedizin eingesetzte Methoden und Verfahren in einer Datenbank systematisch dokumentiert. Dies ist eine wichtige Vorarbeit für die Tätigkeit der Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“. Ziel ist es, die Qualitätssicherung und die Etablierung von Qualitätsstandards zu verbessern.

ZEBUM richtet sich außerdem vor allem an Ärztinnen und Ärzte – besonders aus der Umweltmedizin. Mit der Evaluierung des diagnostischen und therapeutischen Angebotes ebnete das ZEBUM-Projekt einer bundesweiten Vereinheitlichung methodischer Standards und Verfahrensweisen den Weg. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zum Patientenschutz und zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen. So wird Fehlentwicklungen in den Angebotsstrukturen und Leistungserwartungen entgegen gewirkt. Der Abschlussbericht zum Projekt wird voraussichtlich im Frühjahr 2006 erscheinen.

Kontakt
Robert Koch-Institut
Dr. med. Dieter Eis

 

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