Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“Umweltmedizin in der QualitätskontrolleDie Umweltmedizin ist ein sich neu entwickelndes Fachgebiet. Die Qualitätssicherung ist somit von größter Bedeutung, um eine qualitativ hochstehende medizinische Betreuung von Menschen mit umweltbezogenen Gesundheitsstörungen zu erreichen. Diese Aufgabe hat die Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ übernommen. |
UMID: Umwelt und Mensch - InformationsdienstBesser informiert im Forschungsdschungel |
Berliner Studie zu umweltbezogenen ErkrankungenKrank durch Umwelt? Wieso, weshalb, warum?Welche Faktoren spielen bei der Entstehung von Gesundheitsstörungen durch Umwelteinflüsse eine Rolle? Um dieser Fragestellung näher zu kommen und zur effektiven Behandlung von umweltbezogenen Erkrankungen müssen die an der Entstehung und Entwicklung einer Krankheit beteiligten Faktoren untersucht werden. Ziel ist es, die Kenntnisse über umweltbezogene Gesundheitsstörungen zu verbessern. Dazu wurde ein Forschungsverbund „Klinische Umweltmedizin“ des Robert Koch-Instituts und des Berliner Universitätsklinikums Charité gebildet. |
Beurteilung umweltmedizinischer Methoden (Zentrale Erfassungs- und Bewertungsstelle für umweltmedizinische Methoden, ZEBUM)Projekt zur Bewertung umweltmedizinischer MethodenWie gut ist eine Diagnose- oder Behandlungsmethode? Welchen therapeutischen Erfolg garantiert sie? Bislang sind die diagnostischen und therapeutischen Angebote im Bereich der Umweltmedizin noch zu wenig erforscht. Abhilfe soll die Zentrale Erfassungs- und Bewertungsstelle für umweltmedizinische Methoden – kurz: ZEBUM – schaffen. In diesem Projekt werden unterschiedliche Verfahren der Umweltmedizin bewertet. ZEBUM dient damit u.a. dem Patientenschutz und mittelbar der Kostendämpfung im Gesundheitswesen. |
Multizentrische Studien zum MCS-Syndrom (Multiple Chemische Sensitivität)Chemikalienüberempfindlichkeit – den Ursachen auf der SpurGeruchsempfindlichkeit, Kopfschmerzen oder Geschmacksstörungen. Immer mehr Menschen scheinen empfindlich auf chemische Stoffe zu reagieren. Die Zahl der Patienten mit selbstvermuteter multipler chemischer Sensitivität (MCS) ist in den vergangenen Jahren deutlich angewachsen. Charakteristisch ist, dass die Betroffenen für ihre Beschwerden insbesondere chemische Stoffe aus der Umwelt verantwortlich machen. MCS ist kein eigenständiges Krankheitsbild. Die Medizin spricht von einem „Syndrom“, weil bei MCS verschiedene Symptome angegeben werden, deren Ursachen bislang nicht bekannt sind. Studien zur Aufklärung dieses Syndroms führt das Robert Koch-Institut (RKI) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durch. |
Untersuchung über die Prädikatoren von Krankheitsentstehung und Langzeitverlauf bei ambulanten und stationären Patienten der Umweltmedizin am Fachkrankenhaus NordfrieslandPatientenregister belegt: Kontakt führt zum ErfolgWelche Risikofaktoren spielen für die Entwicklung von Multipler Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS) eine Rolle? Ziel der Studie war es, ein umweltmedizinisches Patientenregister zu erstellen, um Behandlungserfolge ableiten und auf weitere Patienten übertragen zu können. Vor allem die Art der Anbindung an das Fachkrankenhaus und die Häufigkeit der Patientenkontakte sind von größerer Bedeutung für den Krankheitsverlauf. |
Evaluation eines Ansatzes zur Behandlung toxisch belasteter Personen: eine kontrollierte TherapiestudieTherapieansatz im VergleichWie wirken die Gabe von Vitaminen und Spurenelementen, Wärmetherapie, Bewegungsübungen, Lymphdrainage, Kalte Güsse, und Entspannungstechniken auf Patienten mit vermuteter Multipler Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS)? Im Rahmen der umweltmedizinischen Studie wurde die Wirksamkeit eines solchen komplexen Therapieansatzes an drei Vergleichsgruppen getestet. |