
Der
Kindergipfel Umwelt und Gesundheit fand am 12. und 13.
Dezember 2003 in Berlin statt. Zielsetzung der Veranstaltung
war es, Kinder der Altersgruppe 11 bis 13 Jahre in Workshops
an die Themen „Fit durch Ernährung“,
„Bewegung im Alltag“, „Freizeitlärm“
und „Handystrahlung“ heranzuführen und
eine Kinderresolution zu erarbeiten. Das Projekt wird
vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen des Aktionsprogramms
Umwelt und Gesundheit (APUG) gefördert.
Mit dem Projekt gibt das BMG Kindern eine Stimme zu aktuellen politischen Themen und erprobt damit beispielhaft ein Beteiligungsverfahren von Kindern an politischen Prozessen. Die Forderungen der Kinderresolution, die an verschiedene Adressaten gerichtet sind, sollen bekannt gemacht und an die richtigen Ansprechpartner weitervermittelt werden, um eine breite Umsetzung zu ermöglichen.
Der Bewerbungsaufruf zum Kindergipfel Umwelt und Gesundheit 2003 erfolgte am 30. Oktober 2003 mittels bundesweiter Presseinformation und über kinderwelt.org, die APUG-Internetseite für Kinder. Parallel dazu machte der Medienkooperationspartner logo!, die ZDF-Nachrichten für Kinder im KI.KA., via TV-Trailer und online auf den Kindergipfel aufmerksam. Zudem wurden weiterführende Schulen in ganz Deutschland gezielt angeschrieben, um die Zielgruppe über die Lehrkräfte zu erreichen.
Aus den über 110 Einsendungen wählte eine Jury 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, die mit einer erziehungsberechtigten Person nach Berlin eingeladen wurden.
Die Workshops „Fit durch Ernährung“, „Bewegung im Alltag“, „Freizeitlärm“ und „Handystrahlung“ erstreckten sich über eineinhalb Tage. Ausgewählte Experten vermittelten die jeweiligen Inhalte auf kindgerechte Weise.
Am 12. Dezember 2003 besuchte Marion Caspers-Merk, Parlamentarische Staatssekretärin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, als Vertreterin des Bundesministeriums für Gesundheit den Kindergipfel. In einer Kinderfragestunde stellte sie sich den Fragen, die die Kinder in Gruppenarbeit vorbereitet hatten.
Zusätzlich wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Aufgabe betraut, auf der Basis des gemeinsam erarbeiteten Wissens Forderungen aufzustellen, die in Form einer Resolution zusammengetragen wurden. Diese Resolution richtet sich sowohl an Politiker als auch an Eltern und Altersgenossen und wurde dem Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen einer öffentlichen Präsentation am 13. Dezember 2003 übergeben.
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