Studien zu Gesundheit und Umwelt von Kindern und Jugendlichen in
Deutschland
Kinder und Jugendliche unter der Lupe
 Die
Informationen über die Verbreitung von Krankheiten, über
gesundheitsbeeinflussende Verhaltensweisen und umweltbedingte Belastungen
von Kindern und Jugendlichen sind unzureichend. Sie lassen keine bundesweit
vergleichbaren Aussagen zum Gesundheitszustand zu. Dieser Mangel wird
durch den Kinderumweltsurvey behoben, der dem Nationalen Gesundheitssurvey
für Kinder und Jugendliche als Modul angegliedert ist. Auch zum
Thema Allergien werden neue Erkenntnisse erwartet.
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Evaluation von Aufklärungsmaßnahmen im Bereich Freizeitlärm
Mit Oropax in die Disco! Der Erfolg von
Aufklärung
Dass Lärm krank machen kann, ist keine neue Erkenntnis. Erschreckend
ist, dass bei Kindern und Jugendlichen immer mehr Hörschäden
auftreten, die durch laute Musik, lautes Kinderspielzeug oder Feuerwerkskörper
bedingt sind. Kinder, Jugendliche und Eltern müssen über
die Gesundheitsrisiken von sog. Freizeitlärm besser informiert
werden. Es existieren bereits zahlreiche Materialien und Maßnahmen,
um Hörschäden durch Freizeitlärm vorzubeugen. Ein Nachweis
ihrer Wirksamkeit steht bisher aber aus. Das Forschungsprojekt entwickelt
Messinstrumente, die zur Evaluation verschiedener Ansätze der
Lärmprävention genutzt werden können. |
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Prüfung der Akzeptanz von Musikschallpegelbegrenzungen bei
Schüler/innen im Alter von 10-19 Jahren
Schwerhörig durch Musik?
Dröhnende
Ohren sind keine Seltenheit nach einem Konzert-, Disko- oder Clubbesuch.
Laute Musik gehört für viele Veranstalter zum Geschäft,
sie verursacht aber auch Hörschäden. Um diese durch Musiklärm
zu reduzieren, könnten Musikschallpegelbegrenzungen eingeführt
werden. Die Studie untersucht, in welchem Maße Jugendliche Musikschallpegelbegrenzungen
in Diskotheken und bei Konzerten akzeptieren und inwieweit Projekte,
die eine Wissensvermittlung zum Thema „Hörschäden durch
Musiklärm“ beinhalten, bei Jugendlichen eine Bewusstseinsänderung
hervorrufen.
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Nachhaltige Mobilitätserziehung
Schlaff durch das Eltern-Taxi?
Gewohnheiten
werden in der Kindheit geprägt. Immer mehr Eltern fahren ihre
Kinder zur Schule, zum Sport, zum Spielen mit Freunden. Abgase, Lärm,
Unfallgefahren und Bewegungsmangel sind die bekanntesten Belastungen
durch den Straßenverkehr. Wie kann erreicht werden, dass umweltfreundliche
Verkehrsmittel, wie das Rad, der Roller, die Füße oder Bus
und Bahn wieder mehr genutzt werden?
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Rückstände von Flammschutzmitteln in Frauenmilch aus
Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von polybromierten
Diphenylethern (PBDE)
Muttermilch im Test
Muttermilch
ist die beste Nahrung für Säuglinge. Doch in ihr kommen auch
unerwünschte Chemikalien vor, die aus der Umwelt stammen. Deswegen
wird Muttermilch regelmäßig auf Rückstände untersucht.
Die Substanzgruppe polybromierte Diphenylether (PBDE), die von der
Industrie benutzt wird, um die Entzündung eines Werkstoffes zu
erschweren sowie die Flammausbreitung zu verlangsamen, kommt z.B. in
Elektrogeräten oder Textilien und Schaum-Kunststoffprodukten vor.
Die Studie untersuchte, ob diese chemischen Verbindungen in Deutschland
in der Muttermilch vorkommen und damit vom Säugling aufgenommen
werden.
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Kinder-Internetseite www.kinderwelt.org
Gesunde Virtuelle Kinderwelt
Wie
können Kinder für einen gesunden Lebensstil begeistert werden?
Durch Information, Aufklärung, Spiel und Spaß. Die APUG-Internetseite
für Kinder, www.kinderwelt.org, zeigt Kindern, wie ihre Gesundheit
Umwelteinflüssen ausgesetzt ist und auf welche Weise sie damit
umgehen können. Die Seite enthält Informationen zu den Themen
Lärm, Strahlung, Allergien, Haut, Fitness und Ernährung,
Innenraum- und Außenluft, die Kinder im Alltag anwenden können
und beantwortet grundlegende Fragen zur Thematik Umwelt und Gesundheit.
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Empfindlichkeit von Kindern gegenüber Schadstoffen
Umweltbedingte Gesundheitsrisiken - was
ist bei Kindern anders als bei Erwachsenen?
Das
Hintergrundpapier fasst die Ergebnisse der im Rahmen des Aktionsprogramms
Umwelt und Gesundheit (APUG) durchgeführten Forschungsprojekte
zu „Kinder, Umwelt, Gesundheit“ zusammen. Der Fokus des Berichts
liegt auf den besonderen umweltbedingten Gesundheitsrisiken bei Kindern
und deren Berücksichtigung bei der Ableitung von Grenzwerten.
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Exposition von Kindern gegenüber Pflanzenschutzmitteln
Reagieren Kinder empfindlicher auf Chemikalien
als Erwachsene?
Mit
dieser weit verbreiteten Annahme beschäftigten sich internationale
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf einem dreitägigen
Workshop. Pflanzenschutzmittel wurde als Thema gewählt, weil sie
bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen
über vielfältige Aufnahmepfade in den kindlichen Organismus
gelangen. Vor allem Kleinkinder können beim Krabbeln und Spielen
durch das Hand-in-den-Mundstecken beim Erkunden ihrer Welt vielerorts
solchen Chemikalien ausgesetzt sein.
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Berücksichtigung der Risikogruppe Kind bei der Ableitung gesundheitsbezogener
Umweltstandards
Reagieren Kinder wie kleine Erwachsene?
Wer reagiert empfindlicher auf chemische Stoffe? Kinder oder Erwachsene?
Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Zu unterscheiden
ist zwischen Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern, Kindern,
Heranwachsenden und Erwachsenen. Neugeborene scheiden Fremdstoffe im
Vergleich zu Erwachsenen langsamer aus, ältere Kinder dagegen
schneller. In der Literaturstudie wurden Daten aus Tierversuchen und
Humandaten zu 19 Stoffen und Stoffgruppen, die auf unterschiedliche
Organe wirken, ausgewertet. Das Ergebnis: Vorschläge, wie Kinder
bei der Standardsetzung zu berücksichtigen sind. |
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Kinder als empfindliche Gruppe und ihre Berücksichtigung in
der Toxikologie: Schäden am Immunsystem
(Un)sicherheitsfaktor Kind
Wie wirken Schadstoffe auf das Immunsystem von Kindern? Welche Schadstoffdosen
sind ungefährlich? Über diese Fragen, die für die toxikologische
Risikoabschätzung wichtig sind, diskutierten Experten auf einem
zweitägigen Workshop. Die Antworten sind relevant für die
Festsetzung von Schadstoffgrenzwerten. Empfindliche Bevölkerungsgruppen
wie Kinder werden bei unzureichender Datengrundlage besonders berücksichtigt.
Die Frage ist nur, mit welchem Sicherheitsfaktor? |
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Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden
Gesünder lernen in sauberer Luft
Kinder
und Jugendliche können in Schulgebäuden unter anderem Formaldehyd
und anderen flüchtigen und schwerflüchtigen organischen Verbindungen
aus Baumaterialien und Inventar sowie Faserstäuben aus Akustikdeckenplatten
o.ä. ausgesetzt sein. Auch erhöhte Kohlendioxidkonzentrationen
spielen immer wieder eine Rolle, wenn nicht genügend gelüftet
wird. Wichtig ist, die Belastung zu erkennen, um Gegenmaßnahmen
ergreifen zu können. Der Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden vermittelt Wissen und gibt praktische Tipps,
wie Schülerinnen und Schüler vor gesundheitlichen Risiken
durch belastete Innenraumluft geschützt werden können.
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