WHO-Kollaborationszentrum zur Überwachung der Luftqualität und
Bekämpfung der Luftverschmutzung, Berlin
Das Berliner WHO-Kollaborationszentrum zur Überwachung der Luftqualität
und Bekämpfung der Luftverschmutzung wurde 1986 am ehemaligen Institut
für Wasser- Boden- und Lufthygiene des Bundesgesundheitsamtes, seit 1994
zum Umweltbundesamt gehörig, gegründet.
Aufgaben
In seinem jetzigen Arbeitsprogramm (2003-2007) ist es für folgende Aufgaben
im Bereich Außen- und Innenraumlufthygiene zuständig:
Informationsaustausch mit und zwischen den Nationalen Ansprechpartnern
in der WHO-Region Europa sowie insbesondere mit dem WHO-Hauptquartier in
Genf, dem WHO-Regionalbüro für Europa und dem Europäischen
WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit (WHO ECEH, Büro Bonn) über
nationale und internationale Ereignisse im Bereich der Lufthygiene und –reinhaltung.
Unterstützung von WHO-Projekten durch die Teilnahme bzw. Lieferung
von Beiträgen für Air Quality Programme:
Project on Health Impact Assessment of Air Pollution
Health-Related Aspects of Particulate Matter
Exposure-related investigation to the health burden of urban air
pollution in Europe (the EC DG Sanco project APHEIS)
Air Management Information System (AMIS, früher GEMS/Air)
Organisation und Durchführung von Expertentreffen, Ringversuchen
zu Luftqualitätsmessungen als Qualitätssicherungsmaßnahme
Dokumentation von Resultaten
Erstellung des
WHO CC-Newsletters, der zweimal jährlich erscheint und Kurzbeiträge
über Probleme, Aktivitäten und Leistungen im Bereich des Luftqualitätsmanagements
und der Bekämpfung der Luftverschmutzung der 52 Mitgliedstaaten
der WHO-Region Europa enthält,
Air Hygiene Report mit Beiträgen über Forschungsprojekte
und Themen zum lufthygienischen Fachgebiet
Projekte im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit: