2007
WHO-Zwischenkonferenz 13. bis 15. Juni 2007, Wien (Österreich)
Rund 50 Mitgliedstaaten der WHO Region Europa ziehen im Juni 2007 in Wien eine Zwischenbilanz seit der letzten WHO-Konferenz der Umwelt- und Gesundheitsminister im Jahr 2004 in Budapest. Deutschland stellt seinen Bericht „Eine lebenswerte Umwelt für unsere Kinder“ zur Umsetzung des WHO-Kinderaktionsplans CEHAPE vor.
2004
Vierte WHO-Europakonferenz Umwelt und Gesundheit, Budapest
(Ungarn)
Die Vierte
WHO-Europakonferenz zu Umwelt und Gesundheit steht
unter dem Motto „Die Zukunft unseren Kindern“.
Es werden konkrete Maßnahmen zur Verringerung der
Gesundheitsschäden, die Kinder auf Grund von Luftverschmutzungen,
Wasserverunreinigungen, Chemikalien und Verletzungen erleiden,
vereinbart.
2002
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beteiligt sich am Deutschen Aktionsprogramm
Umwelt und Gesundheit. Damit wird der Ernährungsaspekt
für die Gesundheit des Menschen im Aktionsprogramm
einbezogen.
2002
Sechstes Umweltaktionsprogramm der Europäischen Gemeinschaft
Das Sechste Umweltaktionsprogramms hat einen Geltungsbereich
von 2001 bis 2010. Einen der vier Schwerpunkte des Programms
bildet das Thema „Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität“.
Für jeden Schwerpunktbereich werden konkrete Ziele
und Aktionen festgelegt.
2002
Rio+10 - Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung,
Johannesburg (Südafrika)
10 Jahre nach der Verabschiedung der Agenda 21 in Rio
de Janeiro findet der Rio+10 Erdgipfel statt. In der abschließenden
Johannesburg-Deklaration erneuern die teilnehmenden Länder
ihre Verpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung. Es wird
ein Aktionsplan zur Lösung drängender globaler
Probleme verabschiedet.
2002
Symposium „Umwelt und Gesundheit gestalten –
3 Jahre APUG“, Berlin
Zum dreijährigen Bestehen des deutschen Aktionsprogramms
findet im Juni 2002 in Berlin das Symposium „Umwelt
und Gesundheit gestalten: 3 Jahre Aktionsprogramm –
Bilanz und Perspektiven“ statt. Der APUG-Statusbericht
1999-2002 wird vorgelegt.
2000
Fünfte Internationale WHO-Konferenz zur Gesundheitsförderung,
Mexiko-City (Mexiko)
Das Motto der Konferenz heißt „Chancengleichheit
in der Gesundheit“.
1999
Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) für
Deutschland
Im Juni 1999 stellen das Bundesumweltministerium (BMU)
und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gemeinsam das
Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) für
Deutschland vor und lösen somit ihre Verpflichtung
ein, die aus den WHO-Europakonferenzen zu Umwelt und Gesundheit
(1994, 1989) resultiert.
1999
Dritte WHO-Europakonferenz Umwelt und Gesundheit, London
(Großbritannien)
Die Dritte Europakonferenz Umwelt und Gesundheit, die
1999 in London stattfindet, steht unter dem Motto: „Partnerschaftliches
Handeln“.
1998
Gesundheit 21
Unter dem Titel Gesundheit 21 legt die WHO-EURO die überarbeitete
Fassung des Programms „Gesundheit für Alle“
(1984) vor. Besonders im Kapitel 5 werden die Zusammenhänge
zwischen den beiden Bereichen Umwelt und Gesundheit dargestellt.
1997
Vierte Internationale WHO-Konferenz zur Gesundheitsförderung,
Jakarta (Indonesien)
Die Jakarta-Erklärung vertieft, ergänzt und
differenziert die Inhalte der Ottawa-Charta (1986). In
ihr sind u.a. die Forderung nach einem stabilen Ökosystem
sowie der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen verankert.
1994
Zweite WHO-Europakonferenz Umwelt und Gesundheit, Helsinki
(Finnland)
Die Umwelt- und Gesundheitsminister der europäischen
Region beschließen einen „Europäischen
Aktionsplan Umwelt und Gesundheit für Europa“
(Environmental Health Action Plan for Europe – EHAPE).
Die Mitgliedsstaaten sollen „Nationale Aktionspläne
Umwelt und Gesundheit“ (National Environmental Health
Action Plan – NEHAP) entwickeln, um die Ziele des
Europäischen Aktionsplan umzusetzen.
1993
Globale Strategie für Gesundheit und Umwelt
Die WHO verabschiedet das Programm „Globale Strategie
für Gesundheit und Umwelt“ (Global Strategy
for Health and Environment), welches als Arbeitsrahmen
für die Erfüllung der in der Agenda 21 vereinbarten
Ziele dient.
1992
UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung (UNCED), Rio de
Janairo (Brasilien)
Auf dieser Konferenz, an der rund 10.000 Delegierte teilnehmen,
wird das Aktionsprogramm für eine gesellschaftlich
und wirtschaftlich dauerhafte und umweltgerechte Entwicklung
im 21. Jahrhundert – die Agenda
21 - verabschiedet. Die Agenda 21 enthält detaillierte
Handlungsaufträge, um eine nachhaltige Nutzung der
natürlichen Ressourcen sicherzustellen. Leitmotiv
der Agenda 21 ist der Begriff der Nachhaltigen
Entwicklung. Die Agenda 21 beinhaltet ein eigenes
Kapitel zum Thema „Umwelt und Gesundheit“.
1992
Our Planet, our Health - Bericht über die Weltgesundheitslage
In Vorbereitung auf die Konferenz der Vereinten Nationen
über Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de
Janeiro etabliert die WHO eine Kommission für Umwelt
und Gesundheit. In ihrem 1992 vorgelegten Bericht „Our
Planet, our Health“ liefert sie ein umfassendes
Bild über die Weltgesundheitslage.
1991
Dritte Internationale WHO-Konferenz zur Gesundheitsförderung,
Sundsvall (Schweden)
Die Konferenz steht unter dem Motto: „Unterstützende
Umwelten für Gesundheit“.
1989
Erste WHO-Europakonferenz Umwelt und Gesundheit, Frankfurt
am Main
Die Umwelt- und Gesundheitsminister der europäischen
Region verabschieden die Europäische Charta „Umwelt
und Gesundheit“.
1988
Zweite Internationale WHO-Konferenz zur Gesundheitsförderung,
Adelaide (Australien)
1987
Brundtland-Report
Die 1983 gegründete UN-Weltkommission für Umwelt
und Entwicklung veröffentlicht 1987 den Bericht „Unsere
gemeinsame Zukunft“ („Our Common Future“),
der als Brundtland-Report bekannt wird. In diesem Bericht
wird erstmals das Leitbild einer Nachhaltigen
Entwicklung vorgestellt.
1986
Erste internationale WHO-Konferenz zur Gesundheitsförderung,
Ottawa (Kanada)
Als zentrales Dokument verabschieden die WHO-Mitgliedstaaten
die Ottawa-Charta. Diese beinhaltet einen Aufruf zum aktiven
Handeln mit dem Ziel der „Gesundheit für alle
bis zum Jahr 2000“ und darüber hinaus. Angesichts
zunehmender Beeinträchtigungen der Gesundheit durch
Umweltbelastungen stellt der Schutz der Bevölkerung
vor ökologischen Risiken eines der obersten Ziele
der Ottawa-Charta dar.
1984
Strategie „Gesundheit für Alle“
Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation in
der Europäischen Region (WHO–Euro) verabschieden
die Strategie „Gesundheit für Alle“.
1983
UN-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED)
Die Vereinten Nationen gründen als unabhängige
Sachverständigenkommission die „Weltkommission
für Umwelt und Entwicklung“ (WCED = World Commission
on Environment and Development) mit einem Sekretariat
in Genf.
1977
30. Weltgesundheitsversammlung
Die 30. Weltgesundheitsversammlung legt den Grundstein
für eine globale Gesundheitsstrategie mit der Resolution
WHO 30.43. Die Resolution setzt als wichtigstes Ziel für
die kommenden Jahrzehnte fest, dass: „alle Bürgerinnen
und Bürger der Welt bis 2000 ein gesundheitliches
Niveau erreicht haben (sollen), das es ihnen erlaubt,
ein gesellschaftlich und wirtschaftlich produktives Leben
zu führen „.
1973
Die Europäische Gemeinschaft verabschiedet ihr Erstes
Umweltprogramm
Weitere Umweltaktionsprogramme folgen in den Jahren 1977,
1982, 1987, 1993, 2002