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Archiv: Hier finden Sie ausgewählte nationale und internationale Dokumente zum Thema „Umwelt und Gesundheit“
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Letzte Änderung:05.03.2010

Fachveranstaltung "Sensorische Bewertung von Bauprodukten", 08.03.2010, Berlin

Am 8. März 2010 präsentiert das Umweltbundesamt (UBA) gemeinsam mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), dem Hermann-Rietschel-Institut (HRI) der TU Berlin und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) in einer Fachveranstaltung die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens, in dem unter anderem Emissionen von Gerüchen und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) aus Bauprodukten gemessen wurden. Außerdem entwickelten die Fachleute Bewertungsmaßstäbe, die sich für die sensorische Bewertung von Bauprodukten eignen.

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KomPass-Newsletter Nr. 09

Die neunte Ausgabe des Newsletters des Kommpetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt (UBA) stellt vor, wie Hamburg eine Anpassungsstrategie erarbeitet. Hierzu hat KomPass in den letzten Monaten für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen fachlichen Orientierungsrahmen erstellt, der aufzeigen soll, in welcher Bandbreite Veränderungen durch den Klimawandel in Hamburg zu erwarten sind. Darüber hinaus liefert der Newsletter aktuelle Mitteilungen und Hinweise auf Veranstaltungen aus den Bereichen Klimawandel, Klimafolgen und Anpassung an Klimaänderungen.

Internetseite

 

Fachveranstaltung "Sensorische Bewertung von Bauprodukten", 08.03.2010, Berlin

Am 8. März 2010 präsentiert das Umweltbundesamt (UBA) gemeinsam mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), dem Hermann-Rietschel-Institut (HRI) der TU Berlin und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) in einer Fachveranstaltung die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens, in welchem unter anderem Emissionen von Gerüchen und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) aus Bauprodukten gemessen wurden. Außerdem entwickelten die Fachleute Bewertungsmaßstäbe, die sich für die sensorische Bewertung von Bauprodukten eignen. Interessierte können sich bis 12.02.2010 anmelden.

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"Daten zur Umwelt 2009" veröffentlicht

In seiner Veröffentlichung "Daten zur Umwelt – Ausgabe 2009" berichtet das Umweltbundesamt (UBA) über die Entwicklung des Umweltzustandes in Deutschland und zieht eine gemischte Bilanz. Trotz vieler positiver Entwicklungen gibt es nach wie vor Handlungsbedarf im Umweltschutz, vor allem bei der Energieeffizienz und der Ressourcenschonung, im Verkehrssektor und bei der Verminderung der Umweltbelastung mit Stickstoff. Die Publikation unterrichtet über alle Gebiete des Umweltschutzes. Ein eigenes Kapitel "Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität" informiert über umweltbedingte Gesundheitsrisiken wie Lärm, Innenraumbelastung durch Tabakrauch und Klimawandel und Gesundheit.

Pressemitteilung (UBA)
Internetseite (UBA)

 

Konjunkturprogramm hilft auch der guten Luft in Schulen

Geld aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung soll auch die Lernbedingungen vor allem in älteren Schulgebäuden verbessern. Die für Sanierungs-, Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten bereitgestellten Bundesmittel sollen auch für gute Luft beim Lernen sorgen. Voraussetzung dafür ist die richtige Materialauswahl durch die öffentlichen Beschaffungsstellen. Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt, sich bei Renovierungsarbeiten am Anfang 2009 erschienenen "Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden" zu orientieren. Der Leitfaden wurde von der Innenraumlufthygiene-Kommission des UBA erarbeitet.

Pressemitteilung (UBA)
Leitfaden

 

UMID-Themenheft „Klimawandel und Gesundheit“ erschienen

Das Themenheft „Klimawandel und Gesundheit“ der Zeitschrift UMID vereint Beiträge zur Ausbreitung nicht-heimischer allergener Pflanzen und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken, zur solaren UV-Strahlung im Zeichen des Klimawandels und zur möglichen Ausbreitung neuer Krankheitserreger und ihrer Überträger. Neben weiteren Artikeln über bestehende Informations- und Serviceangebote bietet es eine Übersicht der Aktivitäten ausgewählter Bundesoberbehörden Deutschlands zum Themenfeld „Klimawandel und Gesundheit“.

UMID-Themenheft

 

WHO-Handbuch zu Radon in Innenräumen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt neue und niedrigere Referenzwerte für das radioaktive Edelgas Radon in Wohnungen. Das geht aus dem neuen Radonhandbuch hervor, das die WHO in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlicht hat. Mehrere kürzlich veröffentlichte Studien aus Europa, Nordamerika und Asien weisen nach, dass Radon einen erheblichen Anteil der Fälle von Lungenkrebs in der Bevölkerung verursacht. Das Radonhandbuch bietet ausführliche Informationen zum Thema Radon und Gesundheit und zeigt, wie die Radonkonzentrationen in Wohnräumen effektiv reduziert werden können.

Pressemitteilung (BfS)
Pressemitteilung (BMU)
WHO-Handbuch Radon (PDF)

Broschüre "Allergie-Risiko-Check"

Das Thema Allergien und wie man ihnen vorbeugen kann ist für viele werdende Eltern ein wichtiges Thema, besonders wenn sie selbst bereits von Allergien betroffen sind. Wie hoch das Risiko für ihr Baby ist, welche sinnvollen Maßnahmen es zur Vorbeugung gibt und wer qualifizierte Beratung anbietet, erfahren Eltern im neuen „Allergie-Risiko-Check“. Den Check sollten Eltern schon während der Schwangerschaft – am besten zusammen mit Arzt/Ärztin oder Hebamme – durchführen, damit sie rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen ergreifen können. Dieser Flyer des aid infodienst ist zusammen mit mehreren Fachgesellschaften im Rahmen des Aktionsplans gegen Allergien der Bundesregierung entstanden.

Pressemitteilung (BMELV)
Broschüre (BMELV)

Gemeinsames Informationsangebot zum Thema Krebs

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe haben ihre Informationsangebote zusammengeführt und in ein gemeinsames Angebot überführt. Dazu gehört auch die bundesweite kostenlose Rufnummer 0800 – 420 30 40, unter der sich Ratsuchende zu allen Fragen rund um das Thema Krebs informieren können. Die Krebsinformation wird damit in Deutschland künftig von vier Partnern gemeinsam getragen: dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum.

Pressemitteilung BMG
Pressemitteilung BMBF
Internetseite Krebsinformationsdienst
Internetseite Deutsche Krebshilfe

 

Kinder-Quiz zu Umwelt und Gesundheit

Mit zwei vom Umweltbundesamt (UBA) entwickelten Frage-Antwort-Kartenspielen können Kinder auf unterhaltsame Art ihr Wissen zum Thema Umwelt und Gesundheit testen. Das leichtere Kartenspiel richtet sich an Kinder ab 8 Jahren, ein zweites ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht. Auf kindgerechte Art werden beispielsweise Sonnenschutz, gesunde Luft in Innenräumen und saubere Badegewässer angesprochen. Zwei Karten können die Kinder selbst mit Frage und Antwort gestalten. Die Spiele können beim UBA bestellt werden.

Pressemitteilung (UBA)
Kinder-Quiz bestellen

 

Nanotechnik für Mensch und Umwelt – Chancen fördern und Risiken mindern

Nanomaterialien gewinnen bei der Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen zunehmend an Bedeutung und finden bereits heute Einsatz in vielen Bereichen der Industrie. Die Wirkungen der Nanomaterialien in der Umwelt und mögliche gesundheitliche Risiken sind derzeit noch unzureichend erforscht. Das Umweltbundesamt (UBA) fasst in einem Hintergrundpapier relevante Aspekte über Umweltentlastungspotentiale zusammen, benennt Risiken für Mensch und Umwelt und formuliert Handlungsempfehlungen, z.B. die Schaffung eines Meldesystems für Nanomaterialien in Form eines Produktregisters.

Pressemitteilung UBA
UBA-Hintergrundpapier

 

Startschuss für "Glühlampenverbot" – Informationen im Internet

Ab dem 1. September 2009 wird in der Europäischen Union der Verkauf von Glühbirnen schrittweise verboten. Durch die Umstellung auf Energiesparlampen können in der EU bis 2020 mehr als 15 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Gleichzeitig gibt es viele Fragen zum Einsatz von Energiesparlampen. Diese betreffen unter anderem Aspekte der sicheren Entsorgung – Energiesparlampen können Quecksilber enthalten – sowie der gesundheitlichen Auswirkungen durch elektromagnetische Felder und UV-Strahlung. Das Bundesumweltministerium (BMU), das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informieren zum so genannten "Glühlampenverbot".

Pressemitteilung (BMU)
UBA
BfS

 

BMU-Leitfaden "Dioxin- und PCB-Einträge bei der Produktion von Lebensmitteln vermeiden" überarbeitet

Mit Dioxinen und anderen Organochlorverbindungen verunreinigte Lebensmittel können für die Verbraucherinnen und Verbraucher ein potentielles Gesundheitsrisiko darstellen. Im Juni 2009 hat das Bundesumweltministerium (BMU) einen für Schafhalter erweiterten Leitfaden für Nutztierhalter vorgestellt, mit dem sich die Quellen solcher Belastungen bei der Lebensmittelproduktion aufspüren lassen. Der Leitfaden gibt Geflügel-, Rinder-, Schaf- und Schweinehaltern Hinweise, wie sie Dioxin- und PCB-Einträge bei der Produktion von Milch, Fleisch und Eiern erfolgreich verhindern können.

Pressemitteilung (BMU)
BMU-Leitfaden

 

Auskunftssystem zu Biomonitoring

Das neu entwickelte Auskunftssystem der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) liefert Betriebsärzten und Arbeitsmedizinern wichtige Informationen zur Durchführung von Biomonitoring. Beim Biomonitoring werden Blut oder Urin auf Gefahrstoffe oder deren Zwischenprodukte im Stoffwechsel (Metaboliten) untersucht. Ab sofort können die für einen bestimmten Gefahrstoff verfügbaren Untersuchungsparameter in biologischem Material, Analyseverfahren und Werte zur Beurteilung von Messergebnissen online und kostenlos abgefragt werden.

Pressemitteilung (BAuA)
Auskunftssystem (BAuA)

 

Gesundheitlichen Folgen des Klimawandels begegnen

Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert im Rahmen der internationalen Klimaschutzinitiative gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieben Projekte in Südosteuropa und Zentralasien zur gesundheitlichen Anpassung an den Klimawandel. Ziel der Projekte ist es, Bürgerinnen und Bürger, medizinisches Personal und Mitarbeiter im Katastrophenschutz sowie einzelne Risikogruppen darüber aufzuklären, wie sie sich individuell und häufig mit einfachen Mitteln vor den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels schützen können.

Pressemitteilung BMU

 

Ratgeber "Safe and Sound"

Zu häufige und zu laute Schallbelastungen können Gehörschäden hervorrufen. Mit dem Ratgeber "Safe and Sound" zeigt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Wege auf, um Beschäftigte im Bereich Musik und Unterhaltung vor den Auswirkungen zu lauter Musik zu schützen. Der Ratgeber bietet wichtige Informationen, Hinweise und Empfehlungen, wie man an unterschiedlichsten Arbeitsplätzen wie in Theatern, Diskotheken, Clubs, Studios, Musikschulen oder bei Konzerten Gehörschäden vermeiden kann.

Pressemitteilung (BAuA)

 

Wie gut ist Deutschland auf Gesundheitsrisiken durch den Klimawandel vorbereitet?

Die Klimaänderung wirkt auch positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden – aber nicht nur. Wie sich die Gesundheits- und Umweltbeobachtung bislang auf die erhöhten klimawandelbezogenen Gesundheitsrisiken vorbereitet haben, zeigt eine aktuelle Zusammenstellung von Informations- und Überwachungssystemen zu den gesundheitlichen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Deutschland.

UBA-Studie

 

Wichtige Weichenstellung für bundesweites Krebsregister

Bund und Länder haben sich im Rahmen der Föderalismuskommission auf ein Bundeskrebsregisterdatengesetz verständigt. Bisher fehlte es an verlässlichen Zahlen auf Bundesebene. Bei der Umsetzung des Gesetzes wird auf die vorhandenen Strukturen in den Ländern, die epidemiologischen Landeskrebsregister, aufgebaut. Das Gesetz sieht unter anderem die Einrichtung eines Zentrums für Krebsregisterdaten beim Robert Koch-Institut (RKI) vor. Dort werden die Daten aus den Ländern gesammelt und ausgewertet.

Pressemitteilung (BMG)

 

Zuviel Feinstaub in deutschen Innenstädten

Die gesundheitsschädliche Feinstaubbelastung in deutschen Innenstädten ist weiterhin zu hoch. In sechs Städten – darunter Stuttgart und München - ist der Grenzwert (Tagesmittelwert) von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (μg/m3) bereits Mitte 2009 an mehr als den zulässigen 35 Tagen pro Jahr überschritten. Weitere zehn Städte stehen kurz vor der Grenzwertüberschreitung. Nach dem Straßenverkehr sind so genannte Kleinfeuerungsanlagen der zweitgrößte Verursacher des Feinstaubes. Ein bedeutender Anteil des Feinstaubes kommt aus großen Industrieanlagen europäischer Nachbarländer.

Pressemitteilung
UBA-Hintergrundpapier

 

Umwelt und Gesundheit: Neue Bildungsmaterialien für die Grundschule

Ab sofort gibt es 23 neue Arbeitsblätter für Grundschüler zu den Themen Innenraumluft, Lärm, Badegewässer, Strahlung, Klimawandel und Chemikalien im Haushalt. Druckexemplare können kostenlos beim BMU bestellt werden. Die von BMU und UBA erarbeiteten Blätter ergänzen die vorliegenden Materialien für die Sekundarstufe. Sie vermitteln Lerninhalte lebensnah und spielerisch, mit Experimenten und Beobachtungen, um das Thema mit allen Sinnen zu erfahren.

Schülerarbeitsheft „Umwelt und Gesundheit“ (Grundschule)
Schülerarbeitsheft auf Englisch
Informationen für Lehrkräfte
Materialien für die Sekundarstufe

 

Konferenz "Naturschutz & Gesundheit – Allianzen für mehr Lebensqualität", 26./27.05.2009, Bonn

Vom 26. bis 27.05.2009 findet in Bonn die Konferenz "Naturschutz & Gesundheit - Allianzen für mehr Lebensqualität" statt. Ausrichter sind das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Kooperation mit der Arbeitsgruppe "Umwelt und Gesundheit" der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Die Konferenz informiert über aktuelle Bezüge zwischen Natur(schutz) und Gesundheit in Wissenschaft, Praxis und Politik, bietet aber ebenso die Gelegenheit zum intensiven interdisziplinären und institutionenübergreifenden Austausch.

Konferenz

 

Klima und Gesundheit

Vom 27. bis 29. April 2009 tagt der Europäische Ausschuss für Umwelt und Gesundheit in Bonn. Ein Schwerpunktthema sind 'Gesundheitliche Aspekte des Klimawandels'. Das neue Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes (UBA) informiert Bürgerinnen und Bürger über die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland und gibt Tipps zur gesundheitlichen Anpassung.

UBA-Hintergrundpapier (PDF)

 

Untersuchung zeigt keinen Einfluss von Mobilfunk auf das Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen

Die über 24 Stunden gemessene individuelle Belastung durch Strahlung des Mobilfunks zeigt keinen Einfluss auf das Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen. Das hat eine Untersuchung von 3000 Heranwachsenden ergeben, die die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) durchführte. Allerdings ist weiterhin nicht bekannt, welche Langzeitwirkungen elektromagnetische Felder des Mobilfunks auf Kinder und Jugendliche haben. Aus Vorsorgegründen empfiehlt das BfS deshalb weiterhin einen vorsichtigen Umgang mit drahtlosen Kommunikationstechniken, vor allem bei Kindern.

Pressemitteilung (BfS)
Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF)

 

Radon kann nicht nur Risiko für Lungenkrebs erhöhen

Das radioaktive Edelgas Radon erhöht nicht nur deutlich das Risiko für Lungenkrebs, sondern kann auch das Risiko geringfügig erhöhen, an anderen bösartigen Tumoren zu sterben. Das ergab eine aktuelle Auswertung der weltweit größten Bergarbeiterstudie durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Statistisch signifikant nachweisbar sei die Risikoerhöhung aber nur bei sehr hohen Gesamtradonbelastungen, wie sie heute im Bergbau nicht mehr auftreten. Für einzelne Krebsarten lasse sich die Risikoerhöhung bislang statistisch nicht nachweisen.

Pressemitteilung (BfS)

 

Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden überarbeitet

Kinder verbringen einen wichtigen Teil des Tages in Schulen. Wegen der hohen Bedeutung der Innenraumhygiene-Situation hat die Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) des Umweltbundesamtes (UBA) den im Jahr 2000 veröffentlichten Schulleitfaden überarbeitet und nimmt auch zu aktuellen Fragen Stellung. Der Leitfaden steht im Internet zum Herunterladen zur Verfügung.

Schulleitfaden (PDF) herunterladen

 

Vergiftungen durch Verbraucherprodukte erfolgreich behandeln

Schätzungsweise eine Million Anrufe gehen in Europa pro Jahr in Giftinformationszentren ein. Meist sind es Unfälle mit Haushaltsprodukten, an denen Kinder beteiligt sind. In 20 bis 40 Prozent der Fälle lässt sich die exakte Rezeptur der Produkte nur schwer ermitteln. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf der Grundlage von Vorarbeiten der BfR-Kommission "Bewertung von Vergiftungen" ein einheitliches und für die Verbraucherinnen und Verbraucher gut sichtbares Identifizierungselement entworfen. Es ermöglicht die genaue Identifizierung der Rezeptur bei Notfallanfragen und damit die gezielte Behandlung.

Pressemitteilung (BfR)

 

Repräsentativumfrage: Umweltbewusstsein in Deutschland 2008

Das Umweltbewusstsein der Deutschen bleibt auf einem hohen Niveau: Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben. Die Studie zeigt, dass das Problembewusstsein für die Risiken und Folgen des Klimawandels sehr hoch ist. Aber auch die Bedeutung natürlicher Lebensräume für die Erholung und damit für die Gesundheitsvorsorge spielt eine wichtige Rolle. Die Befragten sehen insgesamt einen engen Zusammenhang zwischen Umweltschutz und Gesundheit.

Pressemitteilung

 

Allergien durch Einatmen von Duftstoffen?

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans gegen Allergien fand im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ein Expertengespräch zu Duftstoffen statt. Fachleute diskutierten, ob Duftstoffe auch allergische Reaktionen auslösen können, wenn sie über die Atemwege aufgenommen werden. Nach Angaben der Teilnehmenden sind keine Fälle bekannt, in denen das Einatmen bekanntermaßen problematischer Duftstoffe die Ursache für allergische Reaktionen war. Jedoch können die über die Atemluft aufgenommenen Stoffe die Symptome einer bereits bestehenden Allergie der Haut verstärken.

Internetseite (BfR)

Umweltzonen gegen Feinstaub

Viele Städte und Gemeinden planen, gegen die zu hohe Belastung durch Feinstaub und andere gesundheitsschädliche Luftschadstoffe Umweltzonen einzurichten. In Umweltzonen dürfen Fahrzeuge, die besonders viel Feinstaub emittieren, nicht mehr fahren. Das Umweltbundesamt informiert gemeinsam mit den Bundesländern im Internet über aktuell geplante Umweltzonen in Deutschland.

Internetseite

 

Broschüre "Start ins Leben" erschienen

START INS LEBEN – Einflüsse aus der Umwelt auf Säuglinge, ungeborene Kinder und die FruchtbarkeitUngeborene Kinder und Säuglinge reagieren in vielen Fällen empfindlicher als Erwachsene oder ältere Kinder auf Schadstoffe, Strahlung oder andere Umwelteinflüsse. Die kostenlose Broschüre "Start ins Leben" gibt werdenden Müttern und jungen Eltern Tipps, was sie zum Schutz des Säuglings oder ungeborenen Kindes tun können. Themen sind unter anderem Schadstoffbelastungen im Haushalt, das Stillen und die Qualität von Babynahrung. Herausgeber der APUG-Broschüre sind das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Robert Koch-Institut (RKI) und das Umweltbundesamt (UBA).

Pressemitteilung
Broschüre

 

Forschungsstrategie zur Bewertung der Risiken der Nanotechnologie

Die Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Über ihre Risiken für die Menschen und die Umwelt ist derzeit wenig bekannt. Daher haben die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Umweltbundesamt (UBA) eine gemeinsame Forschungsstrategie "Nanotechnologie: Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanopartikeln" erarbeitet. Darin sind die Forschungsthemen identifiziert, die dringend für eine Risikobewertung bearbeitet werden müssen.

Internetseite BAuA
Internetseite BfR
Internetseite UBA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

APUG-Newsletter Nr. 24 erschienen

Aktualisierte Referenzwerte für Schadstoffe in Urin oder Blut von Kindern in Deutschland, die neuen EU-Regeln zum Pflanzenschutz und die überarbeitete Leitlinie zur primären Allergieprävention sind einige der Themen der Ausgabe Nr. 24 des APUG-Newsletters. Außerdem finden Leserinnen und Leser weitere Nachrichten zu internationalen Aktivitäten und Hinweise auf neue Veröffentlichungen und Internetportale.

APUG-Newsletter Nr. 24 (PDF)
Stichwortverzeichnis (PDF)
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Fünfte Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit, 10.-12.03.2010, Parma

Vom 10. bis 12. März 2010 findet in Parma (Italien) die vom WHO-Regionalbüro für Europa organisierte und von Italien ausgerichtete Fünfte Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit statt. Die Konferenz bildet die nächste Etappe im Prozess Umwelt und Gesundheit in der Europäischen Region, der seit rund 20 Jahren läuft. Ein Thema der Konferenz ist der Schutz der Gesundheit der Kinder in einer sich verändernden Umwelt. Ihre Ergebnisse werden in den kommenden Jahren das Handeln der Europäischen Region in Bezug auf neu entstehende umweltbedingte Gesundheitsprobleme wie den Klimawandel oder soziale Ungleichheiten in Bezug auf Umwelt und Gesundheit maßgeblich prägen.

Internetseite

 

8. Deutscher Gefahrstoffschutz-Preis ausgeschrieben

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) schreibt zum achten Mal den mit 5.000 Euro dotierten Deutschen Gefahrstoffschutz-Preis aus. Der Preis soll dazu beitragen, praktische Problemlösungen beim Umgang mit Gefahrstoffen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Bewerben können sich Einzelpersonen, Personengruppen, Unternehmen und Organisationen. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2010. Die gesamte Ausschreibung und die Teilnahmebedingungen finden sich auf den Internetseiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Internetseite

 

Internet-Portal zum Gemeinschaftsprojekt "RADschlag" gestartet

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Sporthochschule Köln und der ACE Autoclub Europa haben das gemeinsame Projekt "Radschlag" ins Leben gerufen und hierfür ein Internet-Portal freigeschaltet. Ziel des Projektes ist es, mehr Kinder und Jugendliche aufs Rad zu bringen, indem es Akteure der Fahrradförderung – Kindergärten, Schulen, Familien und Vereine – in ihrer Arbeit unterstützt. Es liefert Pädagogen, Eltern und Trainern Unterrichts-, Projekt- und Spielideen rund um das Fahrrad. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert.

Internetseite

 

APUG NRW Newsletter Nr. 9

Die neunte Ausgabe des Newsletters des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit Nordrhein-Westfalen (APUG NRW) berichtet unter anderem über das 4. Forum "Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit Nordrhein-Westfalen" Ende September 2009 in Düsseldorf. Im Mittelpunkt der Diskussion standen bei der Veranstaltung "klassische APUG NRW-Themen" wie Luftreinhaltung und Lärmminderung. Der Dokumentationsband zur Veranstaltung liegt jetzt vor. Außerdem informiert der Newsletter über einen vom Land Nordrhein-Westfalen vorgelegten Fachbericht zu gesundheitlichen Risiken von Nanomaterialien nach inhalativer Aufnahme.

APUG NRW

 

BfR-Jahresbericht 2008

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bewertet Risiken aus vielen Bereichen des täglichen Lebens. Chemikalien gehören ebenso dazu wie pflanzliche und tierische Lebensmittel, Kosmetik oder Kinderspielzeug. Über die Ergebnisse des vergangenen Jahres informiert das Institut jetzt in seinem Jahresbericht 2008. Im Einzelnen berichten die Abteilungen Risikokommunikation, Wissenschaftliche Querschnittsaufgaben, Biologische Sicherheit, Lebensmittelsicherheit, Sicherheit von Stoffen und Zubereitungen und Sicherheit von verbrauchernahen Produkten über ihre Projekte aus dem vergangenen Jahr.

Pressemittelung BfR

 

telegramm: Umwelt + Gesundheit 06/2009

Die aktuelle Ausgabe des telegramm "Umwelt und Gesundheit" stellt die neue Veröffentlichung des WHO-Regionalbüros für Europa zu den neuen Leitlinien für die nächtliche Lärmbelastung in der Europäischen Region ("Night Noise Guidelines") vor. Interessierte können das Telegramm abonnieren. Bisher erschienene Ausgaben stehen zum Herunterladen im Internet bereit. Herausgeberin ist die Abteilung Umwelthygiene des Umweltbundesamtes (UBA).

telegramm umwelt + gesundheit (06/2009)
telegramm umwelt + gesundheit (Archiv)

 

Statuskonferenz des UBA – Forschung zur Anpassung an den Klimawandel, 26.11.2009, Dessau-Roßlau

Das Umweltbundesamt (UBA) fördert derzeit rund 30 Projekte zu Risiken des Klimawandels und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Auf der Statuskonferenz des UBA Ende November 2009 werden Fachleute über die Ziele, Methoden und Sachstände der Projekte berichten und diese zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die sich mit Anpassungsstrategien an den Klimawandel auseinandersetzen.

Internetseite

 

Dokumentation der BMU/UBA-Fachtagung "Umweltgerechtigkeit"

Auf der zweitägigen Fachtagung des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA) Ende Oktober 2008 in Berlin diskutierten Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis den aktuellen Forschungsstand zum Thema "Umweltgerechtigkeit – die soziale Verteilung von gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen" und erarbeiteten Empfehlungen für die Politik. Der Veranstalter, die Universität Bielefeld – Fakultät für Gesundheitswissenschaften, hat nun eine umfangreiche Tagungsdokumentation vorgelegt. Sie steht im Internet zum Herunterladen zur Verfügung.

Dokumentation (APUG-Rubrik "Umweltgerechtigkeit")
Dokumentation (Universität Bielefeld)

 

Chemikalien: Öffentliche Kommentierung zu besorgniserregenden Stoffen eröffnet

Die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) fordert die Öffentlichkeit ab dem 01. September 2009 dazu auf, die Vorschläge der Mitgliedstaaten der Europäischen Union für besonders besorgniserregende Stoffe zu kommentieren. Die Mitgliedstaaten schlagen vor, 14 Chemikalien wegen schädlicher Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit, gemäß der Chemikalienverordnung REACH, streng zu regulieren. Ein weiterer Vorschlag stammt von der ECHA selbst. Bis zum 15. Oktober 2009 können Umwelt- und Verbraucherverbände, Behörden, Unternehmen, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Kommentare zu den Vorschlägen abgeben.

Pressemitteilung (UBA)

 

Schnelle Auskunft beim Chemieunfall

Seit 1995 betreiben Bund und Länder den "Gemeinsamen Stoffdatenpool Bund/Länder (GSBL)", der Auskunft über chemische Stoffe und ihre Wirkungen auf die Umwelt gibt. Ab sofort sind die Daten zu rund 400.000 chemischen Stoffen für alle Bürgerinnen und Bürger im Internet kostenlos verfügbar. Auch zur Gefahrenabwehr ist der GSBL seit Jahren über seine Gefahrstoff-Schnellauskunft (GSA) ein wichtiges Informationsinstrument, etwa bei Katastrophen, Unfällen und Havarien mit gefährlichen Stoffen. Ersteinsatzkräfte, wie Feuerwehr und Polizei, sind wichtige Institutionen, die den GSBL nutzen.

Pressemitteilung
Pressemitteilung (BMU)

 

Schadstoffe in meiner Nachbarschaft

Das neue Schadstoffregister PRTR-Deutschland (Pollutant Release and Transfer Register) informiert ab sofort über Freisetzungen von Schadstoffen und die Entsorgung von Abfällen. Für das PRTR berichten über 4.000 Unternehmen jährlich ihre Daten zu Schadstoffemissionen in Luft, Wasser und Boden sowie über den Verbleib des Abfalls und des Abwassers. So können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Emissionen in ihrer Nachbarschaft online und kostenlos informieren.

Pressemitteilung (UBA)
Pressemitteilung (BMU)

 

EU gelingt es nicht, verkehrsbedingte Emissionen zu senken: drastische Verbesserungen und klare Ziele nötig

Der Bericht "Climate for transport change" (Klima für einen Wandel des Verkehrs) der European Environment Agency (EEA) führt an, dass etwa zwölf Prozent der gesamten CO2–Emissionen in der EU durch die Kraftstoffverbrennung von Personenkraftwagen verursacht werden. Damit haben nach dieser EU-weiten Studie die freiwilligen Verpflichtungen der Automobilhersteller zur Verbesserung der Effizienz von Fahrzeugen nicht zu ausreichenden Verbesserungen geführt. Die Verfasser des Berichts mahnen an, dass der Verkehrssektor in der EU strenge Maßnahmen anwenden muss, um Europa beim Erreichen seiner Treibhausgasemissionsziele zu unterstützen.

Pressemitteilung EEA

 

UBA-Flyer "Ein gesundes Zuhause für Kinder. Kleine Tipps – große Wirkung"

Das neue Faltblatt des Umweltbundesamtes (UBA) informiert über umweltbedingte Gesundheitsbelastungen in den eigenen vier Wänden und weist auf die besonderen Risiken für Säuglinge, Kinder und Jugendliche hin. Es werden praktische Tipps zur Vermeidung von Feuchte und Schimmel, zum Lärmschutz, zu gesundem Trinkwasser sowie zum Reinigen im Haushalt gegeben. Das Faltblatt stützt sich unter anderem auf die Ergebnisse des Kinder-Umwelt-Surveys (KUS), mit dem das UBA für Deutschland repräsentative Daten zur Umweltbelastung von 3- bis 14-jährigen Kindern erhoben hat.

UBA-Flyer

 

Umwelt-Kernindikatoren des UBA aktualisiert

Das aktualisierte Umwelt-Kernindikatorensystem (KIS) des Umweltbundesamtes (UBA) beschreibt anhand von über 50 Indikatoren den Zustand der Umwelt und zeigt, wo die Umweltpolitik erfolgreich und wo noch mehr zu tun ist. Leitthemen des KIS sind Klimaänderungen, biologische Vielfalt, Ressourcennutzung sowie Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität. Luftqualität in Ballungsräumen, Badegewässerqualität, Lärm, Strahlenschutz sind einige der Themen, anhand derer die Fachöffentlichkeit und interessierte Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung der Umweltqualität ablesen können.

Internetseite

 

Trinkwasser in Deutschland ist gut bis sehr gut

Trinkwasser aus den über 2.600 großen zentralen Wasserversorgungsanlagen in Deutschland, die 80 Prozent der Bevölkerung versorgen, hat eine gute bis sehr gute Qualität. Zu diesem Schluss kommt der zweite Bericht des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) und des Umweltbundesamtes (UBA) über die "Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasser)", der die Jahre 2005 bis 2007 betrachtet. Demnach halten die Anlagen zu mehr als 99 Prozent die strengen gesetzlichen Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) ein.

Pressemitteilung

 

Neue Richtlinie für besseren Schutz der Badenden

In der Badesaison 2008 wurden die Badegewässer in Deutschland zum ersten Mal gemäß der neuen EG-Badegewässerrichtlinie überwacht. Diese fordert von den Mitgliedstaaten ein aktives Management der Badestellen. Zum Schutz vor Infektionskrankheiten müssen mikrobiologische Parameter als Indikatoren für Krankheitserreger regelmäßig untersucht werden. Jedes Jahr werden die Ergebnisse zur hygienischen Qualität der Badegewässer in einem Badegewässeratlas herausgegeben. Seit dem 2. Juni 2009 sind die Ergebnisse der Badesaison 2008 veröffentlicht.

Pressemitteilung

 

UBA-Bericht "Umwelt, Gesundheit und soziale Lage"

Wer arm ist, lebt häufiger in einer Umwelt, die krank machen kann. Das belegen sozial- und umweltepidemiologische Studien. Sozial Benachteiligte wohnen in Deutschland beispielsweise häufiger an stark befahrenen Straßen und sind dort Lärm und Abgasen stärker ausgesetzt als sozial besser gestellte Menschen. Der neue UBA-Bericht stellt ausgewählte Studien aus Deutschland vor, die empirische Befunde zur sozialen Verteilung von Umweltbelastungen und deren gesundheitlichen Wirkungen liefern.

Bericht

 

Lärm: Die Belastung fängt im Kindesalter an

Untersuchungen des Umweltbundesamtes (UBA) zur Lärmexposition und zu Lärmwirkungen bei Kindern zeigen: Jedes achte Kind weist eine auffällige Minderung der Hörfähigkeit auf. Jedes sechste Kind wohnt an stark befahrenen Haupt- oder Durchgangsstraßen, wobei bei fast zwei Dritteln davon das Kinderzimmer zur Straße ausgerichtet ist. Die Daten stammen aus dem Kinder-Umwelt-Survey (KUS), einer vom UBA zwischen 2003 bis 2006 durchgeführten repräsentativen Studie zur Umweltbelastung der Kinder in Deutschland.

Pressemitteilung
Studie
Kinder-Umwelt-Survey (KUS)

 

Broschüre "Start ins Leben" in englischer Sprache erschienen

Ungeborene Kinder und Säuglinge reagieren in vielen Fällen empfindlicher als Erwachsene oder ältere Kinder auf Schadstoffe, Strahlung oder andere Umwelteinflüsse. Die kostenlose Broschüre "Start ins Leben" gibt werdenden Müttern und jungen Eltern Tipps, was sie zum Schutz des Säuglings oder ungeborenen Kindes tun können. Die Broschüre liegt nun auch in englischer Sprache vor. Herausgeber der APUG-Broschüre sind das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Robert Koch-Institut (RKI) und das Umweltbundesamt (UBA).

Broschüre (englisch / PDF)

 

EU-Parlament stimmt Kompromiss zu EU-Pflanzenschutzpaket zu

Das Europäische Parlament hat Mitte Januar 2009 dem Kompromiss zum EU-Pflanzenschutzpaket mit großer Mehrheit zugestimmt. Besonders bedenkliche Stoffe werden künftig aus Pflanzenschutzmitteln verbannt. Das vom Parlament beschlossene neue Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel sieht vor, besonders bedenkliche Stoffe künftig in Pflanzenschutzmitteln zu verbieten – ungeachtet der Mengen, die bei der Umwelt und bei Verbraucherinnen und Verbrauchern tatsächlich ankommen.

Pressemitteilung (BMU)

 

WHO-Bericht: Kinder aus ärmeren Ländern am häufigsten von Verletzungen betroffen

Fünf von sechs verletzungsbedingten Todesfällen bei Kindern ereignen sich in der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ärmeren Ländern. Der vom WHO-Regionalbüro für Europa veröffentlichte Bericht über die Verletzungsprävention bei Kindern enthält Handlungsempfehlungen für eine Verringerung der Zahl von Verletzungen und erläutert bewährte Maßnahmen zur Schaffung sicherer Lebensbedingungen für Kinder.

Pressemitteilung (WHO)

 

NRW: Internetportal zu Lärmschutz

Hohe Lärmbelastungen beeinträchtigen Lebensqualität und Gesundheit vieler Menschen. Die europäische Richtlinie zum Umgebungslärm sieht vor, dass Kommunen Aktionspläne zur Minderung der Lärmbelastung ausarbeiten. Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen (NRW) hat die Kommunen beim Aufbau von Lärmkarten unterstützt und informiert auf einer neuen Internetseite über die Förderinstrumente für Lärmschutzmaßnahmen. Das neue Lärmschutzinternetportal richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen: Kommunen, gewerbliche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und private Haushalte. Erfasst sind Förderprogramme auf EU-, Bundes- und Landesebene.

Pressemitteilung (MUNLV NRW)

 

Informationen zu Uran in Trink- und Mineralwasser

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte in der Vergangenheit mögliche gesundheitliche Risiken bewertet, die vor allem Urangehalte in Mineralwasser bergen können, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung empfohlen wird. Für diese Wässer hatte das BfR einen Uran-Höchstgehalt vorgeschlagen, der zwischenzeitlich in die Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser aufgenommen wurde. Wegen der zahlreichen Anfragen zu Uran in Trink- und Mineralwasser hat das BfR auf seiner Internetseite Antworten zu häufig gestellten Fragen zusammengestellt.

Internetseite (BfR)

 

Kinder-Umwelt-Survey (KUS): Public Use File für Fachöffentlichkeit verfügbar

Das Umweltbundesamt führte von 2003 bis 2006 eine deutschlandweite Studie zur Belastung der 3- bis 14-jährigen Kinder mit Umweltschadstoffen und Lärm sowie deren möglichen Quellen durch - den Kinder-Umwelt-Survey (KUS). Für den KUS ist ein Public Use File verfügbar, das Schadstoffmesswerte und Fragebogenangaben der Teilnehmer und Teilnehmerinnen in anonymisierter Form enthält. Es kann für weitere Auswertungen oder zur Ausbildung genutzt werden.

Internetseite

 

Europäische Chemikalienagentur publiziert Liste besorgniserregender Stoffe

Seit neuestem gelten für Unternehmen Auskunftspflichten über Stoffe mit besonderen Gefahren für Mensch und Umwelt. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) veröffentlichte erstmals eine Liste besonders besorgniserregender Stoffe. Die europäische Chemikalienverordnung REACH verpflichtet Unternehmen ihre gewerblichen Kunden zu informieren, falls in ihren Erzeugnissen eine in der Liste identifizierte Chemikalie mit mehr als 0,1 Prozent enthalten ist. Die Liste enthält bisher 15 Stoffe und wird kontinuierlich erweitert.

Pressemitteilung
REACH-Informationsportal

 

Solarien zeigen gravierende Mängel

Bei einer Stichprobe von Solarien, die in Deutschland mit einem freiwilligen Zertifikat betrieben werden, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gravierende Mängel festgestellt. Nur vier der 100 untersuchten Sonnenstudios erfüllten alle Anforderungen des Zertifikats, das Verbraucherinnen und Verbraucher vor gesundheitsschädlichen Wirkungen von UV-Strahlung schützen soll. Bisher gibt es in Deutschland keine verbindlichen Regelungen, die eine Bestrahlungsbegrenzung, Beratung und Hygiene in den Studios sowie die besondere Schutzbedürftigkeit von Jugendlichen unter 18 Jahren sicherstellen.

Pressemitteilung (BfS)

 

Verbraucher-Tipps zum Heizen mit Holz

Wer mit Holz heizt, schont das Klima, denn bei der Verbrennung von Holz entsteht nur soviel Kohlendioxid, wie die Bäume vorher beim Wachstum gebunden haben. Ein unsachgemäßer Umgang kann jedoch die Umwelt unnötig belasten und die Gesundheit gefährden. Der kostenlose Ratgeber "Heizen mit Holz" des Umweltbundesamtes (UBA) erläutert alles Wissenswerte rund um Kamin- oder Kachelofen. Auch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) präsentiert auf seiner Internetseite zehn Grundregeln für eine saubere und energiesparende Verwendung von Holz.

Pressemitteilung (UBA)
Pressemitteilung (BMELV)

 

Broschüre "Umweltschutz ist Gesundheitsschutz"

Die neue Broschüre des Bundesumweltministeriums (BMU) bietet eine übersichtliche Darstellung wichtiger Themen des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes. Luftreinhaltung im Außen- und Innenbereich wird ebenso behandelt wie der Lärmschutz und die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels. Die Broschüre führt auf, wie umweltpolitische Maßnahmen zum Gesundheitsschutz beitragen und enthält Tipps, wie jeder Einzelne Umweltbelastungen reduzieren oder vermeiden kann.

BMU-Internetseite

 

Auf einen Blick: Wichtige Institutionen für Umwelt- und Gesundheitsschutz

Das WHO-Kooperationszentrums zur Überwachung der Luftqualität und Bekämpfung der Luftverschmutzung beim Umweltbundesamt (UBA) hat eine Neuauflage des Leitfadens "Inventory of Air Quality and Health Authorities and Institutions in the WHO European Region" herausgegeben. Die aktualisierte Liste enthält Kontaktinformationen zu den wichtigsten nationalen Umwelt- und Gesundheitseinrichtungen aller 53 europäischen WHO-Mitgliedstaaten (Stand 2007). Der Leitfaden ist kostenlos beim UBA erhältlich und steht im Internet zum Herunterladen bereit.

Presseinformation
Internetseite WHO-Kooperationszentrum

 

Deutschland berichtet über die Umsetzung des
WHO-Kinderaktionsplans Umwelt und Gesundheit (CEHAPE)

Einband des WHO-BerichtesDrei Jahre nach Verabschiedung des „Aktionsplans zur Verbesserung der Umwelt und Gesundheit der Kinder der Europäischen Region“ der WHO (CEHAPE) stellte Deutschland auf der WHO-Zwischenkonferenz vom 13.-15. Juni 2007 in Wien seinen Bericht zur Umsetzung des CEHAPE vor. Der Bericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor und kann aus dem Internet heruntergeladen werden. Bestellungen per E-Mail an: uba@broschuerenversand.de; schriftliche Bestellung an: Umweltbundesamt, Zentraler Antwortdienst, Postfach 1406, 06813 Dessau.

Bericht (deutsch, PDF / 2 MB)
Bericht (englisch, PDF / 2 MB)
WHO-Zwischenkonferenz

 

 

 

 

 

 

 

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