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Archiv: Hier finden Sie ausgewählte nationale und internationale Dokumente zum Thema „Umwelt und Gesundheit“
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Letzte Änderung:15.12.2011

UMID-Ausgabe 04/2011 erschienen

Schwerpunktthema der UMID-Ausgabe 04/2011 sind Umweltzonen in Deutschland. Einführend erläutert ein Beitrag des Umweltbundesamtes (UBA) rechtliche Grundlagen, Einrichtung und Wirksamkeit von Umweltzonen in Deutschland. Artikel aus Berlin, München und Nordrhein-Westfalen berichten über die Erfahrungen mit den dort eingerichteten Umweltzonen und deren Wirksamkeit. Weitere Themen im neuen Heft sind unter anderem die Messung und Bewertung von Gerüchen aus Bauprodukten in Innenräumen, erste Ergebnisse des neuen RKI-Online-Portals „GrippeWeb“ und die Ergebnisse eines Fachgesprächs zur Risikokommunikation im Stromnetzausbau.

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2. Newsletter der HBM-Projekte COPHES/DEMOCPHES erschienen

Der zweite Newsletter der europäischen Human-Biomonitoring (HBM) Projekte COPHES und DEMOCOPHES ist erschienen. Er berichtet unter anderem ausführlich über die vom Umweltbundesamt (UBA) organisierten und gestalteten Schulungstreffen zu Teilnehmer-Rekrutierung und praktischer Studiendurchführung. 18 verschiedene Mitgliedsländer waren dabei im Sommer 2011 in Berlin vertreten. Ein weiterer Beitrag stellt die Beteiligung von COPHES an einem europäischen WHO-Projekt zur prä- und postnatalen Belastung von Kindern mit Quecksilber vor. Der Newsletter kann kostenfrei abonniert werden.

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Internationale Konferenz der Umweltprobenbanken, 15./16.11.2010, Berlin

Am 15. und 16.11.2010 findet in Berlin ein internationaler Kongress zu den Europäischen Umweltprobenbanken statt. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die verschiedenen Konzepte der Umweltprobenbanken und soll dem Erfahrungsaustausch und der engeren Vernetzung dienen. Ein besonderer Fokus richtet sich auf die Untersuchung mariner Ökosysteme. Ausrichter sind das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA). Die Konferenzsprache ist Englisch.

Konferenz

 

Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor krebserzeugenden Stoffen soll erhöht werden

In Verbraucherprodukten wurden in den letzten Jahren hohe Gehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) gefunden - beispielsweise in Spielzeug, Plastikschuhen und Werkzeuggriffen. Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesverbraucherschutzministerium (BMELV) haben im Juni 2010 der Europäischen Kommission ein gemeinsam von mehreren Bundesbehörden erarbeitetes sogenanntes Beschränkungsdossier nach der Europäischen Chemikalienverordnung REACH vorgelegt. Darin schlagen sie vor, die Verwendung von PAK in Verbraucherprodukten nach einem vereinfachten Verfahren EU-weit zu beschränken. Die Europäische Kommission muss nun entscheiden, ob sie den deutschen Vorschlag in eine EU-weite Regelung umsetzt.

Pressemitteilung (BMU)
Pressemitteilung (BMELV)

 

Es liegt etwas in der Luft

Das Umweltbundesamt (UBA) hat über 70 flüchtige organische Verbindungen (VOC) wie Benzol und Formaldehyd in der Innenraumluft von Haushalten mit 3- bis 14-jährigen Kindern gemessen. Viele dieser Stoffe stammen aus Möbeln, Teppichen, Haushalts- und Hobbyprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika, Tabakrauch und Bauprodukten. Die Wirkungen auf die Gesundheit können vielfältig sein. In einem Berichtsband aus dem bevölkerungsrepräsentativen Kinder-Umwelt-Survey 2003/06 (KUS) werden die Ergebnisse dieser Innenraumluftuntersuchungen bereitgestellt.

Berichtsband (UBA)
Infos zum Kinder-Umwelt-Survey (UBA)
Weitere Informationen zur Innenraumhygiene (UBA)

 

Spielzeug aus Kunststoff fällt negativ auf

China ist erneut Spitzenreiter in der "Hitliste" gefährlicher Produkte. Das ergab die statistische Auswertung des Schnellwarnsystems RAPEX, die jährlich von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) als zentrale Meldestelle in Deutschland herausgegeben wird. 41,4 Prozent aller erfassten mangelhaften Produkte stammten aus der Volksrepublik China. Spielzeuge aus Kunststoff fielen besonders negativ auf: Sie wiesen beispielsweise unzulässige chemische Inhaltsstoffe auf. Lacke waren oft mit zu hohen Blei- und Chromwerten belastet.

Pressemitteilung (BAuA)

 

Umweltprobenbank: Auf der Spurensuche im Umweltarchiv Deutschlands

Hat sich seit dem Verbot von Bleibenzin die Belastung von Mensch und Umwelt mit Blei verringert? Weshalb ist in Fischen aus dem Unterlauf des Rheins keine nachhaltige Abnahme der PCB-Gehalte zu beobachten? Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB), ein Archiv der Umweltqualität Deutschlands, gibt der Öffentlichkeit umfassend Auskunft. Seit 1981 werden Umwelt- und Humanproben gesammelt, auf umweltrelevante Stoffe analysiert und dauerhaft eingelagert. Mit dem neuen Internetportal erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Fachöffentlichkeit sowie Politik und Verwaltung einen übersichtlichen Zugang zu den Themen und erhobenen Daten der UPB.

Pressemitteilung (UBA)
Umweltprobenbank

 

WHO-Handbuch zu Radon in Innenräumen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt neue und niedrigere Referenzwerte für das radioaktive Edelgas Radon in Wohnungen. Das geht aus dem neuen Radonhandbuch hervor, das die WHO in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlicht hat. Mehrere kürzlich veröffentlichte Studien aus Europa, Nordamerika und Asien weisen nach, dass Radon einen erheblichen Anteil der Fälle von Lungenkrebs in der Bevölkerung verursacht. Das Radonhandbuch bietet ausführliche Informationen zum Thema Radon und Gesundheit und zeigt, wie die Radonkonzentrationen in Wohnräumen effektiv reduziert werden können.

Pressemitteilung (BfS)
Pressemitteilung (BMU)
WHO-Handbuch Radon (PDF)

 

Broschüre "Allergie-Risiko-Check"

Das Thema Allergien und wie man ihnen vorbeugen kann ist für viele werdende Eltern ein wichtiges Thema, besonders wenn sie selbst bereits von Allergien betroffen sind. Wie hoch das Risiko für ihr Baby ist, welche sinnvollen Maßnahmen es zur Vorbeugung gibt und wer qualifizierte Beratung anbietet, erfahren Eltern im neuen „Allergie-Risiko-Check“. Den Check sollten Eltern schon während der Schwangerschaft – am besten zusammen mit Arzt/Ärztin oder Hebamme – durchführen, damit sie rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen ergreifen können. Dieser Flyer des aid infodienst ist zusammen mit mehreren Fachgesellschaften im Rahmen des Aktionsplans gegen Allergien der Bundesregierung entstanden.

Pressemitteilung (BMELV)
Broschüre (BMELV)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kongress „Umweltgerechtigkeit und biologische Vielfalt“, 3./4.11.2011, Berlin

Der zweitägige Kongress der Deutschen Umwelthilfe beleuchtet die soziale Dimension biologischer Vielfalt in der Stadt. Die Vorträge befassen sich mit der Bedeutung naturnaher Freiräume in urbanen Räumen, den Lebenswirklichkeiten der Menschen in sozial benachteiligten Quartieren und den Ökosystemdienstleistungen von Stadtnatur. Weitere Themen sind Umweltbildung und Partizipation. Mit Fachleuten aus Wissenschaft, Politik und Praxis soll diskutiert werden, wie eine strategische Stadtentwicklungsplanung dazu beitragen kann, die Umweltgerechtigkeit in Städten und Kommunen zu verbessern. Das Umweltbundesamt fördert den Kongress. Anmeldeschluss ist der 25.10.2011.

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APUG-Newsletter Nr. 29 erschienen

Das mögliche Risiko von Asthma-Erkrankungen durch Babyschwimmen, die Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie 2010, das Verbot von Bisphenol A und die Verschärfungen beim Handel mit Lampenölen und flüssigen Grillanzündern sind einige der Themen des APUG-Newsletters Nr. 29. Außerdem informiert der Newsletter über neue Broschüren, internationale Projekte und gibt eine Vorschau auf kommende Veranstaltungen zum Thema Umwelt und Gesundheit.

APUG-Newsletter Nr. 29 (PDF)
Stichwortverzeichnis (PDF)
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Internationale Konferenz zum Thema "Klimawandel, Extremwetterereignisse und Gesundheit", 29./30.11.2010, Bonn

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels stellen für die Bundesregierung einen Schwerpunkt bei der Erarbeitung des Aktionsplans im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) dar. Diese gesundheitlichen Gefahren zu erkennen und frühzeitig Anpassungs- und Präventionsmaßnahmen zu ergreifen, ist Ziel dieser durch das Bundesumweltministerium (BMU) geförderten und in Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für Europa, dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem Umweltbundesamt (UBA) durchgeführten Konferenz. Interessierte können sich online anmelden.

Konferenz

 

Nanosilber gehört nicht in Lebensmittel, Textilien und Kosmetika

Die antimikrobiellen Eigenschaften von Silberionen machen sich Hersteller von verbrauchernahen Produkten seit langem zunutze. Neuerdings werden auch Silberpartikel in Nanogröße eingesetzt. So sollen zum Beispiel die mit Nanosilber beschichteten Oberflächen das Wachstum von Keimen verhindern. Ob von Nanosilber ein gesundheitliches Risiko ausgeht, lässt sich derzeit nicht abschließend beurteilen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt daher, auf die Verwendung von Silberpartikeln in Nanogröße in verbrauchernahen Produkten bis zum Vorliegen einer abschließenden Sicherheitsbewertung ganz zu verzichten.

Pressemitteilung (BfR)

 

Neues Biozid-Portal des UBA freigeschaltet

Täglich gelangt eine enorme Menge an Bioziden in die Umwelt und trägt zur allgemeinen Belastung durch Chemikalien bei. Das neue Biozid-Portal des Umweltbundesamtes (UBA) informiert darüber, wie man auch ohne chemische Mittel auskommen kann und worauf beim Einsatz von Biozidprodukten geachtet werden muss. Ziel des Internetportals ist es, die Bevölkerung über vorbeugende Maßnahmen und biozidfreie Alternativen zu informieren, um den Einsatz von Biozidprodukten zu minimieren oder ganz zu vermeiden. Das Biozid-Portal ist Teil eines umfassenden Informationssystems zu Bioziden, das im Rahmen der Zulassung von Biozid-Produkten mit Beiträgen aller beteiligten Behörden schrittweise aufgebaut wird.

Biozid-Portal (UBA)

 

Die neue Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen sorgt für bessere Luftqualität

Am 22. März 2010 trat die Novelle der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) in Kraft. Die neuen Umweltauflagen für Holzheizungen, Kaminöfen und andere kleine Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe werden nach einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) spürbare Entlastungen bei den Feinstaubimmissionen bringen. Die tatsächliche Belastung aus Kleinfeuerungsanlagen hängt allerdings sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Deshalb hat das UBA die PC-Anwendung "BIOMIS" entwickeln lassen. Mit ihr können Planerinnen und Planer eigene Berechnungen für einzelne Wohngebiete durchführen. Diese Anwendung steht ab sofort kostenfrei im Internet zur Verfügung.

Presse-Information UBA
Hintergrundpapier UBA
PC-Anwendung BIOMIS

 

"Blauer Engel" für umweltfreundliche Polstermöbel aus Leder

Ende Juni 2010 wurde der erste "Blaue Engel" an ein Unternehmen für emissionsarme Polsterleder vergeben. Leder kann aufgrund seiner großen Oberfläche und der langen Lebensdauer eine wesentliche Ursache für gesundheitsgefährdende Schadstoffe in Innenräumen sein. So kann beispielsweise das im Herstellungsprozess häufig verwendete Chrom durch Verunreinigungen oder bei falscher Handhabung Allergien auslösen. Die Jury Umweltzeichen hat darüber hinaus neue Vergabegrundlagen für energieeffiziente und klimafreundliche Haushaltslampen, Mikrowellen, Voice-over-IP (Internet-) Telefone und Geschirrspüler beschlossen.

Pressemitteilung (BMU)

 

Dokumentation der BMU/UBA-Fachtagung "Umweltgerechtigkeit"

Auf der zweitägigen Fachtagung des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA) Ende Oktober 2008 in Berlin diskutierten Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis den aktuellen Forschungsstand zum Thema "Umweltgerechtigkeit – die soziale Verteilung von gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen" und erarbeiteten Empfehlungen für die Politik. Der Veranstalter, die Universität Bielefeld – Fakultät für Gesundheitswissenschaften, hat nun eine umfangreiche Tagungsdokumentation vorgelegt. Sie steht im Internet zum Herunterladen zur Verfügung.

Dokumentation (APUG-Rubrik "Umweltgerechtigkeit")
Dokumentation (Universität Bielefeld)

 

Umweltzonen gegen Feinstaub

Viele Städte und Gemeinden planen, gegen die zu hohe Belastung durch Feinstaub und andere gesundheitsschädliche Luftschadstoffe Umweltzonen einzurichten. In Umweltzonen dürfen Fahrzeuge, die besonders viel Feinstaub emittieren, nicht mehr fahren. Das Umweltbundesamt informiert gemeinsam mit den Bundesländern im Internet über aktuell geplante Umweltzonen in Deutschland.

Internetseite

 

Kinder-Quiz zu Umwelt und Gesundheit

Mit zwei vom Umweltbundesamt (UBA) entwickelten Frage-Antwort-Kartenspielen können Kinder auf unterhaltsame Art ihr Wissen zum Thema Umwelt und Gesundheit testen. Das leichtere Kartenspiel richtet sich an Kinder ab 8 Jahren, ein zweites ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht. Auf kindgerechte Art werden beispielsweise Sonnenschutz, gesunde Luft in Innenräumen und saubere Badegewässer angesprochen. Zwei Karten können die Kinder selbst mit Frage und Antwort gestalten. Die Spiele können beim UBA bestellt werden.

Pressemitteilung (UBA)
Kinder-Quiz bestellen

 

 

 

 

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